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16.12.2019 - 05:24

Sozialisierungsspaziergang oder „social walk“

 

Bei einem Sozialisierungsspaziergang oder „social walk“ gehen die Hunde in kleinen Gruppen an der Leine in angemessenem Abstand zueinander entweder neben- oder hintereinander.

Die Hunde lernen, in entsprechenden Abständen entspannt miteinander zu gehen und die Anwesenheit von Artgenossen und Menschen zu akzeptieren. Dabei kommt es zu keinem direkten Kontakt untereinander.

Ein Sozialisierungsspaziergang ist nicht wie oft angenommen eine einfache Hundewanderung.

Vorraussetzung für eine Teilnahme ist die gegenseitige Rücksichtsnahme und die Einhaltung der Anweisungen des Trainers.

Für welche Hunde sind Sozialisierungsspaziergänge geeignet?

Für heranwachsende Hunde. Dabei können sie anderen Hunden in einem ruhigen und entspannten Umfeld begegnen.

Für unsichere Hunde. Sie lernen, die Nähe anderer Hunde und Menschen zu dulden.

Für Menschen, die unsicher sind bei Begegnungen mit fremden Hunden.

Für ehemals unverträgliche oder leinenaggressive Hunde. Sie können in dem für sie notwendigen Abstand lernen, gelassen und ruhig zu bleiben.

Für Hunde, die in Partystimmung verfallen beim Anblick von anderen Hunden und nicht mehr klar denken können.

Für alle Hunde als gute Abwechslung zum täglichen Gassigang.

Die Hunde sollten mindestens 9 Monate alt sein.