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18.07.2019 - 08:00

Kursinhalte:

  • Unterordnung
  • Slalom
  • Hürdenlauf
  • Hindernislauf
  • Aufwärmübungen für Hund und Hundeführer

Fortgeschrittene:

  • Turniervorbereitung
  • Spezialparcours zur Auflockerung
  • Lauftraining

Breitensportkurs

Breitensport ist ein Sport für alle Hunde und Hundeführer, egal ob Kinder, Jugendliche, Aktive oder Senioren.

Im Jahr 1988 wurde das erste Breitensportturnier in Österreich veranstaltet. Der Breitensport bietet die Möglichkeiten zu spontanen, spielerisch aufgebauten sportlichen Handlungen zusammen mit dem Hund. Durch den betont lockeren Aufbau hat insbesondere die Jugend, die hier schnelle Erfolgserlebnisse erzielen kann, zum Sport mit dem Hund gefunden. Eine Sportart für die ganze Familie, zusammen mit dem in der Familie gehaltenen Hund. Sport mit dem Hund macht einfach allen Beteiligten Spaß. Breitensport bedeutet aktive Gestaltung der Freizeit und steht für die Begriffe, sportliche Ertüchtigung, Wettkampferlebnis, Erfolg und Niederlage, kurz der Breitensport sollte für den Hundefreund die herrlichste Nebensache der Welt sein. Eine gerechte und an den Hundeführer angepasste Bewertung wird durch die Einteilung in verschiedene Alterklassen gewährleistet. Wir wollen mit dem Breitensport allen Hundehaltern ein attraktives Angebot zur sportlichen Betätigung machen. Der Hund als Partner erfährt gleichzeitig die heute für den Alltag so wichtige Erziehung. Alle Disziplinen des Breitensports sind so aufgebaut, dass sie mit Hunden aller Größen und Veranlagungen, unabhängig von der Rasse, ausgeführt werden können.

Der Breitensport setzt sich aus vier Disziplinen zusammen:

Slalom-, Hürden- und Hindernislauf sind die sportlichen Elemente, die vierte Disziplin, die Gehorsamsteile sind den traditionellen Elementen des Hundesportes entnommen. Gerichtet wird nach einer anerkannten Prüfungsordnung des ÖKV.

Foto der Breitensport Unterordnung
Breitensport Unterordnung
Foto der Breitensport Unterordnung
Breitensport Unterordnung

Gehorsam
Ohne Gehorsam läuft im Hundesport nichts, auch nicht im Breitensport mit seinen unterschiedlichen Aufgabenstellungen.
Außer den zu bewertenden Gehorsamsübungen ist das perfekte Zusammenspiel des Teams Mensch/Hund bei diesem Wettkampf von entscheidender Bedeutung.
Beim Slalom-, Hürden- und Hindernislauf sollte der Hund auf jedes Wort, jede Geste blitzschnell reagieren. Es geht schließlich um 1/100 Sekunden und um die Vermeidung von Fehlern bei den Laufbewerben. Da darf sich der Hund auch nicht von seinen Artgenossen ablenken lassen.
Im Gehorsamsteil des Vierkampfes wird die Ausführung von Grundgehorsamsübungen verlangt, welche an ein Ablaufschema gebunden sind. Leinenführigkeit und Freifolge im normalen und im Laufschritt, die Sitzübung und das Ablegen mit Herankommen und Abstellen des Hundes aus der Bewegung und Abholen sind hierbei gefordert. Übungen, die jeder Hund gleich welcher Rasse bei ausreichendem Training erfüllen kann.

Foto vom Slalom
Slalom
Foto vom Slalom
Slalom

Die Laufbewerbe
Allen Laufbewerben gemeinsam ist, das Hund und Hundeführer als Team laufen, d.h. beide müssen den Laufbewerb und die Hindernisse (bei Slalom und Hürdenlauf) absolvieren, beide können Fehler machen, gewertet wird die Zeit vom Durchlauf durch den Start des ersten Teilnehmers des Teams bis zum Durchlaufen der Ziellinie des letzten Teammitglieds.

Slalomlauf
Immer wieder faszinierend ist für Außensehende das Zusammenspiel von Hundeführer und Hund beim Slalomlauf. Für die Hunde bedeutet der 75 m Kurzstreckenlauf durch einen Zick-Zack-Kurs eine gute Gelegenheit sich mit seinem Hundeführer zu messen. Und für den Hundeführer geht es wiederum darum, trotz des hohen Tempos den Hund fehlerfrei durch den Slalomlauf zu führen.

Foto vom Hürdenlauf
Hürdenlauf

Hürdenlauf
Beim Hürdenlauf werden dem Hundeführer gleich zwei Anforderungen abverlangt: Schnelligkeit und Koordination. Der Hund bringt diese Anforderungen von Natur aus schon mit. Der Hundeführer absolviert mit seinem freifolgendem Hund eine Laufstrecke von 60 m, vier 30 bzw. 40 cm hohe und 200 cm breite Hürden. Hin und Rücklaufstrecke, die durch eine 200 cm breite Gasse getrennt sind, betragen jeweils 30 m. Der Wendepunkt wird mittig durch eine Wendestange markiert. Der Hundeführer muss mit dem Hund die Hürden überspringen, außer in der Jüngsten und ab der Altersklasse B. Hier läuft der Hundeführer unmittelbar parallel zu den Hürden mit, nur der Hund muss die Hürden überspringen.

 

Schrägwand
Schrägwand
Hürde
Hürde
Hürde
Hürde

Hindernislauf
Beim Hindernislauf führen der Hundeführer und sein Hund einen 75 m langen Kurzstreckenlauf aus. Hierbei muss der Hund 8 verschiedene Hindernisse überwinden, während der Hundeführer unmittelbar parallel zur Hindernisbahn mitläuft. Der Hundeführer sollte trotz des hohen Lauftempos darauf achten, dass sein Hund die Hindernisse korrekt passiert. Die Hindernisse dürfen in beliebiger Reihenfolge (Außer Schrägwand muss als 2. Gerät stehen) aufgestellt werden.

Kurz gesagt
Bei allen Disziplinen des Breitensports ist die Teamarbeit Hundeführer und Hund, sowie Schnelligkeit, Präzision und Gehorsam gefragt. Das Wichtigste jedoch ist der Spaß, die der Hundeführer, der Hund und auch die Zuseher – also einfach Alle - bei dieser Sporthart haben.

Es gibt auch im Breitensport viele Turniere und Cupserien, wo sich die Sportler mit Teams aus anderen Vereinen messen können.

 

Der mit 2015 hinzu gekommene CSC Lauf und Shorty werden in zwei hintereinander gezeigten Läufen durchgeführt und als Mannschaftsbewerb gewertet. Hier gewinnt das Team mit der schnellsten Laufzeit und den wenigsten Fehlerpunkten auf der Laufstrecke.


Trainer 'Breitensport'

Ing. Andreas Reuscher (SVÖ Breitensport Ansprechpartner Österreich)
Ing. Andreas Reuscher ÖKV/SVÖ-Leistungsrichter
Mag. Astrid Schleicher (derzeit in Karenz)
Mag. Astrid Schleicher (derzeit in Karenz)
Kathrin Kump (derzeit in Karenz)
Kathrin Kump (derzeit in Karenz)
Jutta Schiffer
Jutta Schiffer
Franz Schiffer
Franz Schiffer